Gewerkschaften und Mieten / Wohnen – wie passt das eigentlich zusammen? – Ein Veranstaltungsrückblick

Unter dem Titel „Gewerkschaften und Mieten / Wohnen – wie passt das eigentlich zusammen?“ fanden sich im Neuen Seminargebäude (Hauptcampus) am 3. März 2020 einige interessierte Menschen zusammen, die von der DGB-Hochschulgruppe organisiert wurde.

Inhaltlich gab Erik Wolf, DGB Regionsgeschäftsführer Leipzig-Nordsachsen und Mitglied der Arbeitsgruppe „Mieten und Wohnen“ des DGB Zukunftsdialogs, Einblicke in gewerkschaftliche Positionen zum Thema Miete, Mietenpolitik und bezahlbaren Wohnraum.

Aus diesem Input und der anschließenden regen Diskussion gingen unter anderem hervor:

  • Wohnraum muss für „Normalverdiener*innen“ erschwinglich sein.
  • Sozial schwächere, finanziell eingeschränkte oder auch abhängige Personen wie z.B. Student*innen benötigen ein ausreichendes Angebot an bezahlbarem Wohnraum. Dies gilt für alle Viertel und Wohngebiete.
  • Einer Verdrängung von weniger zahlungskräftigen Bevölkerungsschichten aus bestimmten Wohngebieten muss entgegen gewirkt werden.
  • Dazu ist das politische Eingreifen, vor allem auf der kommunalen Ebene, notwendig.
  • Der Markt regelt es eben nicht für alle in Leipzig und anderen Städten, der Markt regelt es gerade für Investitionen im sogenannten „Immobiliensektor“.
  • Zusätzlich ist es erforderlich, dass die Einzelnen selbst aktiv werden, sei es auf politischer Ebene in Initiativen, sei es ganz praktisch in Wohnungsgenossenschaften, Mieter*innenzusammenschlüssen oder aber auch bei der Wahrnehmung der eigenen Rechte gegenüber Vermieter*innen.

Der letzte inhaltliche Punkt verwies direkt auf die in Kooperation monatlich angebotene „Beratung in Sachen Wohnen und Mieten“ im StuRa der Uni Leipzig, https://stura.uni-leipzig.de/mietberatung.

Über das Interesse und das Aufgreifen der Thematik in der nächsten Sendung von StuRadio am 11. März 2020 freut die DGB-Hochschulgruppe als Veranstalterin sehr. Unter https://www.radioblau.de/sendung/sturadio-20200311/, werden O-Töne der Veranstaltung nochmals zu hören sein.

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