Zwangsräumung verhindern – Entmietung stoppen !

Arno-Nitzsche-Straße 17, Leipzig-Connewitz

Eure Unterstützung wird bei der Verhandlung zur Räumungsklage am Freitag, 10. Januar 2020 benötigt. Die Verhandlung findet 13:00 Uhr im Saal 146 des Amtsgerichts Leipzig, Bernhard-Göhring-Straße 64 statt.

Antworten auf Fragen oder weitere Informationen erhaltet ihr hier: fuerdaspolitische@riseup.net vernetzung-sued@protpnmail.com

Ein Gedanke zu „Zwangsräumung verhindern – Entmietung stoppen !

  1. Mein Sohn hat mir mal gesagt, dass man sich immer drei Meinungen anhören soll, bevor man sich festlegt – ich neige nämlich dazu, mich grundsätzlich auf die Seite der “Schwachen und Armen” zu stellen. Es ist erschreckend und beängstigend, wie leicht es heute ist, gegen einen Menschen und sein Vorhaben Meinung und Stimmung zu machen. Sind die Mieter dieses Projekts wirklich der Meinung, das Lothar Trabert das Feinbild des “Kapitalistenschweins aus Westen” darstellt? Die Leipziger sollten es eigentlich besser wissen, da sie genug Negativbeispiele vor Ort haben. Ich kann durchaus verstehen, dass man erst einmal voreingenommen und ängstlich ist, wenn es heißt, dass ein Objekt verkauft wurde (wobei die Mieter die Möglichkeit hatten, es selbst zu erwerben…). L. T. wollte sich einen Traum erfüllen mit einem wundervoll sarnierten und restaurierten Objekt, in dem eine harmonische Hausgemeinschaft auf Dauer ein zuhause hat. Finden sie, dass es typisch für einen Investor ist, dass er an in diesem Umfang selbst Hand anlegt bei der Sarnierung. Jede Stuckdecke, jeder alte Holzfußboden etc. soll erhalten bleiben, die Kosten für alle so niedrig wie möglich gehalten werden. L. T. ist für jedes Gespräch, das zielführend ist offen. Wohnungen können getauscht werden, Eigenleistung kann erbracht werden u.v.m. Das das alles nicht umsonst ist, muss doch jedem klar sein. Und die zu erwartende Mieterhöhung ist doch mehr als moderat! Um jetzt auf die Räumungklage zu kommen: Wo ist denn diese tolle Hausgemeinschaft, die diesen Mieter unterstützt hat und zwar in Taten? Man hätte eine Patenschaft für diesen Herrn übernehmen können, die dafür sorgt, dass diese Wohnung nicht verwahrlost. L. T. hätte sich mit Sicherheit zu einem früheren Zeitpunkt darauf eingelassen. Mir ist unbegreiflich, dass diese Hausgemeinschaft diese Chance nicht nutzt. Nachdem was L. T. bisher widerfahren ist, hätte ich nicht mehr die Motivation und den Idealismus dieses wunderschöne Objekt zu erhalten – ich würde es schnellstmöglich an den meistbietenden Investor verkaufen. Dann würden Begriffe wie “Entmietung” ganz schnell zur Realität.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.